
Meinung: Rückkehr zur Realpolitik
DW
Bei einem Treffen im Weißen Haus finden die USA und Südkorea einen gemeinsamen Nenner im Umgang mit Nordkorea. Dennoch dürfte es neue Atomverhandlungen nicht so schnell geben, meint Martin Fritz.
Für Südkoreas Präsident Moon Jae In tickt die Uhr. Sein fünftes und letztes Amtsjahr hat begonnen, ohne dass ihm konkrete Fortschritte in den Beziehungen zu Nordkorea gelungen sind. Drei innerkoreanische Gipfeltreffen mit Machthaber Kim Jong Un kann Moon vorweisen, mehr als jeder andere südkoreanische Präsident vor ihm. Aber inhaltliche Durchbrüche blieben aus. Daher will er in den wenigen verbleibenden Monaten zumindest einen Neustart der Verhandlungen zwischen den USA und Nordkorea erreichen. Die Kontrahenten sollen dabei einen schrittweisen Abbau von Atomwaffen und Sanktionen verabreden, wobei Südkorea eine Vermittlerrolle übernehmen könnte.More Related News
