
Megalithen in der Bretagne zum Welterbe erklärt
n-tv
Entlang der südbretonischen Küste im Westen Frankreichs verteilen sich auf einem Gebiet von 1000 Quadratkilometern Jahrtausende alte Steinstrukturen. Die Unesco ernennt sie nun zum Welterbe. Frankreich bleibt damit bei der Anzahl der Welterbe-Stätten Deutschland dicht auf den Fersen.
Die berühmten Steinreihen von Carnac und weitere Megalithen in der französischen Bretagne sind zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden. Das Welterbekomitee der UN-Kulturorganisation stimmte in Paris dafür, die prähistorischen Steinformationen in die Welterbeliste aufzunehmen. Die etwa 5000 bis 3000 Jahre vor Christus errichteten und bis zu 6,50 Meter hohen Steine erstrecken sich über ein Gebiet von 1000 Quadratkilometern entlang der südbretonischen Küste im Westen Frankreichs.
Die berühmtesten Steinreihen sind zweifelsohne die von Carnac. Sie werden jedes Jahr von fast 300.000 Menschen besucht. Die Menhire (bretonisch für langer Stein) in verschiedenen Höhen sind dort in langen Reihen angeordnet. Auch wenn es Untersuchungen zu Steinreihen und ähnlichen Strukturen gibt, ist die genaue Funktion der Megalithen in der Bretagne bis heute ein Rätsel.
