
Mediziner mahnt zur Vorsicht bei Quarantäneverkürzung – Sorge vor „secondary attack rate“
Die Welt
Bei den Beratungen der Länderchefs mit Kanzler Scholz über weitere Corona-Maßnahmen am Freitag steht auch eine Verkürzung der Quarantänezeit im Raum. Ein Intensivmediziner warnt vor einer vorschnellen Entscheidung: Man dürfe nicht mit der „Brechstange“ vorgehen. Mehr im Liveticker.
Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis hat sich für ein bedachtsames Vorgehen bei einer möglichen Verkürzung der Corona-Quarantäne ausgesprochen. Daten insbesondere aus Dänemark legten nahe, „dass man die Quarantänezeit schon verkürzen kann“, sagte Karagiannidis dem Radiosender WDR 5.
„Wir sollten aber auf der anderen Seite nicht ganz vergessen, dass Omikron sehr infektiös ist. Wir haben in Dänemark gesehen, dann man über sieben Tage hinweg auch noch andere Menschen anstecken kann.“ Man spreche dabei von der sogenannten „secondary attack rate“, also der Frage, wie viele man in seinem Umkreis noch anstecken könne. Und diese Rate habe in Dänemark bei 30 Prozent gelegen.

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