
Marshall-Plan für die Ukraine? – „Für deutsche Firmen ist es viel zu früh“
Die Welt
Die Französin Odile Renaud-Basso ist Chefin der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Vor der Ukraine-Konferenz in Berlin erklärt sie, was die Wirtschaft des Landes am Laufen halten kann – und wie sie den „Marshall-Plan“ von Olaf Scholz einschätzt.
WELT: Welche Finanzierungen kann Ihre Bank derzeit in der Ukraine überhaupt tätigen?
Odile Renaud-Basso: Wir werden 2022 mehr als eine Milliarde Euro in der Ukraine investieren. Dabei tragen wir die Hälfte des Risikos selbst, und die andere Hälfte wird von großzügigen Gebern über Garantien getragen. Das Geld geht vor allem in Liquiditätshilfe für essenzielle Infrastruktur.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












