
"Macabre" bis "bleiche Sophie": Neustart am Staatstheater
n-tv
Einen Premieren-Marathon hat das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin zur Spielzeit-Eröffnung hingelegt. Die neue Intendanz setzt vor allem mit der Oper "Le Grand Macabre" ein Achtungszeichen.
Schwerin (dpa/mv) - Mit fünf Premieren an zwei Tagen ist das Mecklenburgische Staatstheater nach einem Intendantenwechsel in die neue Spielzeit gestartet. Höhepunkt des Bühnen-Marathons war die moderne Oper "Le Grand Macabre" von György Ligeti aus dem Jahr 1978 - vom neuen Operndirektor Martin Berger als lebendig gewordener Comic-Alptraum in Szene gesetzt.
Das Publikum platziert er zunächst auf der Drehbühne, die im Stil eines Varieté-Theaters aus den 1920er Jahren von Spiegelwänden umgeben ist, die sich als kleine Guckkastenbühnen sowie Videowände entpuppen. Auf sie wird das Geschehen übertragen und werden Zeichentrick-Sequenzen eingespielt. Das Stück um einen angekündigten Weltuntergang, das optimistisch ausgeht, wird unter anderem auch durch einen Umzug des begeisterten Publikums während der Vorstellung von der Bühne in den Zuschauerraum kurzweilig gehalten.
