
Lokführer streiken wieder: Darauf müssen sich Bahnkunden ab Montag einstellen
RTL
Es ist schon das zweite Mal in diesem Monat, dass die Fahrgäste der deutschen Bahn sich auf heftige Einschränkungen im Zugverkehr einstellen müssen. Die Lokf...
Es ist schon das zweite Mal in diesem Monat, dass die Fahrgäste der deutschen Bahn sich auf heftige Einschränkungen im Zugverkehr einstellen müssen. Die Lokführergewerkschaft GDL streikt. Ein Versuch der Bahn, den Arbeitskampf im Personenverkehr noch abzuwenden, scheiterte. Das bedeutet: Montag bis Mittwoch könnten drei Viertel der Fernzüge ausfallen. Im Regional- und S-Bahnverkehr können voraussichtlich nur 40 Prozent der Bahnen regulär verkehren. Am Wochenende war bereits der Güterverkehr bestreikt worden, zu Beginn der Woche will die GDL dann auch den Personenverkehr lahmlegen, genauer ab 2 Uhr am frühen Montagmorgen. Vor allem der Osten Deutschlands wird auch diesmal stärker vom Streik betroffen sein als der Westen. Erst für Mittwoch rechnet die Bahn wieder mit einem weitgehend normalen Ablauf. Lese-Tipp: So kommen Sie trotz Bahnstreik an ihr Ziel Bis dahin versucht die Bahn, sich mit anderen Mitteln zu behelfen. "Die Bahn hat normalerweise 800 Fernzüge im Umlauf. Morgen werden es etwa 220 sein. Die Taktik, die die Bahn fährt, lange XXL-Züge einzusetzen", erklärt RTL-Reporter Ulrich Klose, der sich die Lage am Hauptbahnhof in Köln angesehen hat. Die Züge, die fahren, sollen dann mit weiteren Wagons auf bis zu 400 Meter verlängert werden. "In einen so einen Zug passen 918 Leute. Das hilft natürlich", sagt der Reporter.
Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die CDU nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF stärkste Kraft geworden. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer erleiden schwere Verluste und landen auf Platz zwei vor der AfD, die ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl 2021 mehr als verdoppeln kann.











