
Litauen errichtet Zaun an Grenze zu Belarus
Die Welt
Um sich für die Sanktionen gegen sein Land zu rächen und die EU unter Druck zu setzen, schleust der belarussische Diktator Aleksander Lukaschenko Tausende Migranten an die litauische Grenze. Doch jetzt zieht das Land Konsequenzen. Das Parlament genehmigte den Bau eines Grenzzauns.
Das Parlament in Litauen hat am Dienstag grünes Licht für die Errichtung eines Grenzzauns zum benachbarten Belarus gegeben. Das Gesetz werde die Bauzeit der 152 Millionen Euro teuren Grenzanlage halbieren, sagte Innenministerin Agne Bilotaite. Mit dem Bau eines Abschnitts wurde bereits Anfang Juli begonnen. Die Zahl der illegal über die belarussisch-litauische Grenze einreisenden Migranten war seit Jahresbeginn stark gestiegen, zuletzt jedoch wieder zurückgegangen. Nach EU-Angaben wurden seit Jahresbeginn mehr als 4000 Migranten registriert, die „irregulär“ über die Grenze von Belarus nach Litauen einreisten. Fast 2800 der Menschen stammten demnach aus dem Irak. Im gesamten Jahr 2020 waren an der belarussisch-litauischen Grenze lediglich 81 illegal eingereiste Migranten registriert worden.
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