
Lateinamerika sagt die Pandemie einfach ab
Die Welt
Volle Klubs und Restaurants trotz hoher Infektionszahlen – für diesen Widerspruch zwischen Mexiko und Chile gibt es existenzielle Gründe. Die Menschen gehorchen den Regeln der Regierungen nicht mehr. Doch in einem Land schlägt Corona erst jetzt richtig zu.
Enttäuscht ziehen die drei Gäste am Freitagabend in Bogota von dannen: Im Kultrestaurant „Andres Carne de Res“ gibt es keine freien Plätze mehr. „Alles voll, kommen Sie doch morgen ab zwölf Uhr wieder vorbei. Vielleicht klappt es dann“, sagt die freundliche Dame am Empfang. Also zieht die Gruppe weiter, stellt sich in der „Zona T“, dem Ausgehviertel der Reichen und Schönen in der kolumbianischen Hauptstadt, in eine der vielen Warteschlangen vor den Restaurants. Die sind allesamt brechend voll. Volle Klubs und Restaurants trotz hoher Infektionszahlen – für diesen Widerspruch gibt es in weiten Teilen Lateinamerikas viele Gründe. In einem Land schlägt Corona erst jetzt richtig zu.
Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.

„Welchen Beweis brauchen Sie noch?“ – Netanjahu fordert weitere Länder auf, sich Krieg anzuschließen
Bei iranischen Raketenangriffen auf eine Atomforschungsanlage in Südisrael versagt das Flugabwehrsystem, über 100 Menschen werden verletzt. Netanjahu fordert angesichts Teherans Angriffs auf einen Militärstützpunkt von anderen Nationen, sich dem Kampf anzuschließen. Mehr im Liveticker.











