
Laschet beansprucht Regierungsbildung für die Union
n-tv
Laschet sieht am Wahlabend "Ausnahme-Situation" mit offenem Ausgang, aber man könne mit dem Ergebnis "nicht zufrieden sein".
Trotz massiver Verluste für die Union beansprucht Kanzlerkandidat Armin Laschet die Regierungsbildung, das sagte er im Konrad Adenauer Haus nach den ersten Hochrechnungen. "Uns war klar, ohne Amtsbonus wird das ein offener, ein harter, ein enger Wahlkampf. Und so ist es auch gekommen. Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Dieser Wahlabend ist eine Ausnahme-Situation."
Es werde erstmals aller Voraussicht nach eine Bundesregierung mit drei Bündnispartnern geben. "Wir haben als Union von unseren Wählern und Wählerinnen einen klaren Auftrag erhalten, eine Stimme für die Union ist eine Stimme gegen eine linksgeführte Bundesregierung", sagte Laschet, deshalb "werden wir alles daran setzen, eine Bundesregierung unter Führung der Union zu bilden".
