
Landkreise wollen an Deutschlandticket festhalten
n-tv
Die Preiserhöhung beim Deutschlandticket sorgt für Diskussionen. Die Landkreise sehen höhere finanzielle Belastungen. Sie wollen aber am Ticket festhalten - mit einer Ausnahme.
Magdeburg (dpa/sa) - Die Landkreise in Sachsen-Anhalt wollen am Deutschlandticket festhalten, auch wenn sie teilweise höhere finanzielle Belastungen befürchten. Ein Ausstieg ganzer Landkreise wird derzeit nirgendwo erwogen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den Kreisen und kreisfreien Städten in Sachsen-Anhalt ergab. Lediglich die Naumburger Straßenbahn GmbH prüfe derzeit, aus dem Deutschlandticket auszusteigen.
Vor zwei Wochen hatten sich die Verkehrsminister der Länder darauf verständigt, dass der monatliche Preis für das Deutschlandticket im kommenden Jahr von 58 auf 63 Euro steigen soll. Hintergrund der erneuten Preiserhöhung war ein Finanzstreit zwischen Bund und Ländern.
Knackpunkt war, wie erwartete Mehrkosten bei Verkehrsunternehmen ausgeglichen werden können. Für Verkehrsunternehmen bedeutet das Deutschlandticket teils geringere Einnahmen. Diese werden von Bund und Ländern teilweise ausgeglichen.
