
Kunst, wie man sie im Rest Chinas nicht zu Gesicht bekommt
Die Welt
Uli Sigg ist der bedeutendste Sammler chinesischer Gegenwartskunst. 2012 verschenkte er den Großteil seiner Sammlung an das M+ in Hongkong. Jetzt hat das Museum eröffnet – doch Hongkong ist inzwischen eine geknebelte Stadt. Wie kann man hier ein Museum betreiben?
Der erste Test ist bestanden, findet Uli Sigg. Bisher ist alles gut gegangen. Seine neue Ausstellung hat eröffnet, die Besucher kommen gerne, und – das ist für den Schweizer das Wichtigste – es ist alles ausgestellt worden. Er hat kein Exponat von der Werkliste nehmen müssen.
Das Museum M+ in Hongkong ist eine Neugründung, die es mit den Großen aufnehmen will. Es soll das MoMa in New York in den Schatten stellen und das Centre Pompidou in Paris. Sigg, als Schweizer eher ein nüchterner Typ, sagt: „Es gibt auf der ganzen Welt kein besseres Museum.“ Das ist ein sehr persönliches Selbstlob. Denn Siggs eigene Sammlung steht dort im Mittelpunkt.

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