
Kriminalscanner auf jedem Smartphone – EU plant den großen Überwachungsangriff
Die Welt
Die EU möchte Chatverläufe und gepostete Fotos auf sämtlichen Smartphones automatisch durchsuchen. Vorerst geht es um die Verhinderung von Kindesmissbrauch, aber auch Terrorbekämpfung wird als Ziel genannt. Experten halten Methode für fragwürdig.
Als Apple im August einen Plan veröffentlichte, gegen Bilder von Kindesmissbrauch auf seinen Geräten vorzugehen, rechnete der Konzern augenscheinlich mit wenig Gegenwehr. Das Anliegen des Konzerns erschien auf den ersten Blick wie eine gute Sache: Die Apple-Entwickler wollten die Weiterverbreitung von Bildern und Videos, die Kindesmissbrauch zeigen, verhindern – gleichzeitig aber die Verschlüsselung der Chats und Dateien ihrer Nutzer uneingeschränkt erhalten.
Die Lösung dafür nannte Apple CSS, „Client Side Scanning“. Die Bilder und Chat-Inhalte sollten also bereits auf den Geräten der Nutzer erfasst und kontrolliert werden, noch bevor die Daten für die Übertragung verschlüsselt werden.













