
Kretschmann kritisiert grüne Parteikollegen nach Berlin-Wahl
Die Welt
Man sollte „keinen Kulturkampf ums Auto“ führen, fordert der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Es ist nicht der einzige Seitenhieb in Richtung seiner Parteikollegen in der Hauptstadt.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat seine Parteifreunde nach der Berliner Landeswahl kritisiert. „Ich mache ungern Ferndiagnosen“, sagte Kretschmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Aber wenn es jetzt in Berlin zu Schwarz-Rot kommt, dann müssen wir uns auch schon mal an die eigene Nase fassen, welche Fehler wir gemacht haben.“ Man sollte beispielsweise „keinen Kulturkampf ums Auto“ führen, forderte er.
Die Sozialdemokraten seien nicht die natürlichen Verbündeten der Grünen, so Kretschmann weiter. „Ich regiere auch gern mit Christdemokraten. Entscheidend ist, dass man den Menschen eine klare Idee vermittelt, wo man selbst hin will“, sagte Kretschmann dem RND.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











