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Kostenexplosion belastet deutsche Bierbrauer

Kostenexplosion belastet deutsche Bierbrauer

DW
Saturday, February 11, 2023 05:07:16 PM UTC

Der Preis für Braumalz und Kohlensäure ist um 90 Prozent in die Höhe geschossen. Bierliebhaber müssen demnächst deutlich mehr für den Gerstensaft berappen. Der Brauer-Bund sieht etliche Betriebe gefährdet.

Die Zeiten, als die Deutschen pro Kopf über 145 Liter Bier im Jahr getrunken haben, liegen fast 40 Jahre zurück. Gleichwohl zeigt sich die Brauwirtschaft nach Jahren der Konsolidierung durchaus zufrieden mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Konsum von knapp 92 Litern im vergangenen Jahr. Rund um den Gerstensaft belief sich der Jahresumsatz auf rund 7,6 Milliarden Euro. Doch ob die Deutschen weiterhin in diesem Maß zum Bier greifen, das bleibt abzuwarten.

Denn bei den meisten der 1500 deutschen Brauereien müssen Biertrinker mit einer Preiserhöhung zwischen sechs und neun Prozent rechnen. Schließlich, so der Deutsche Brauer-Bund, leiden die Brauereien nach den Corona-Krisenjahren unter einem enormen Kostendruck. So haben sich allein die Kosten für Braumalz und Kohlensäure um 90 Prozent erhöht.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes setzten die deutschen Brauereien im vergangenen Jahr rund 8,8 Milliarden Liter Bier ab. Das entspricht zwar einem Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Krisenjahr 2021, aber unter dem Strich lag der Bierabsatz im Inland "mit minus fünf Prozent noch immer weit unter dem Niveau der Vorkrisenzeit", bilanziert nüchtern der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Holger Eichele. Über 40 Brauereien verschwanden in Folge der durch Corona bedingten Einbußen vom Markt. "Und wir befürchten, dass sich diese Zahl erhöhen wird," sagt Eichele. "Gerade kleine und mittlere Betriebe sind durch die hohen Kosten gefährdet, die nicht nur durch die Corona-Krise, sondern auch jetzt in der Energiekrise entstanden sind."

Noch gibt es rund 1500 Brauereien in der Bundesrepublik, aber die stehen angesichts massiv gestiegener Kosten vor einem äußerst schwierigen Geschäftsjahr. "Im letzten Jahr hat sich vor allem Braumalz verteuert, plus 90 Prozent. Bei Neuglas, also bei den Mehrwegflaschen, waren es 70 Prozent. Kohlensäuere ist um 90 Prozent teurer geworden, Kronkorken um 120 Prozent, Etiketten um 30 Prozent", rechnet Eichele vor. Infolge dieser Kostenlawine hebt zum Beispiel auch die Privatbrauerei Veltins die Preise um sechs Prozent an.

Und das, obwohl das Bier aus dem Sauerland mit rund 3,4 Millionen Hektolitern ordentlich aus Flaschen und Zapfhähnen floss. Das entspricht einem flüssigen Plus von 8,4 Prozent. Beim Umsatz legte Veltins mit 419 Millionen Euro sogar um 15,4 Prozent zu. Das ändere aber nichts an den "immens gestiegenen Kosten, die wir auffangen müssen," betont Brauerei-Sprecher Ulrich Biene und führt gleich ein paar Beispiele an. "Vor der Krise kostete die Tonne Braumalz circa 300 Euro, derzeit liegt der Preis bei über 700 Euro."

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