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Kongo: Tödliche Gewalt im Nationalpark

Kongo: Tödliche Gewalt im Nationalpark

DW
Tuesday, April 05, 2022 11:10:37 PM UTC

Schwere Vorwürfe gegen den Kahuzi-Biega-Nationalpark: Parkwächter sollen Indigene vergewaltigt und getötet haben. Eine NGO hat zahlreiche Misshandlungen dokumentiert. Der Park wird von der Bundesregierung mitfinanziert.

Friedlich liegen die grünen Hügel des Kahuzi-Biega-Nationalparks im Osten der Demokratischen Republik Kongo da. Der Park ist seit 1980 UNESCO-Weltnaturerbe, hier leben die letzten Östlichen Flachlandgorillas der Welt. Ein wichtiger Geber ist die Bundesregierung. 

Der Park ist auch Heimat der indigenen Batwa-Bevölkerung, einer benachteiligten und verarmten Minderheit. 1976, sechs Jahre nach der Gründung des Nationalparks, wurden 6000 von ihnen vertrieben. Seitdem kam es immer wieder zu Konflikten. Seit 2019 aber, so haben es Nichtregierungsorganisationen (NGO) dokumentiert, sollen gezielte Angriffe auf die Batwa stattfinden. Häuser sollen bis auf den Grund niedergebrannt worden sein, die Organisationen berichten auch von Gruppenvergewaltigungen und Tötungen - sogar von Kindern. Die mutmaßlichen Täter sollen laut Zeugen Parkwächter und kongolesische Soldaten sein. 

Kibibi Kaloba wohnt mit ihren Kindern im Rohbau eines unfertigen Krankenhauses, wenige Kilometer außerhalb der Grenzen des Parks. Sie ist eine von rund 200 Batwa, die seit Monaten in dem improvisiertem Camp hausen. Im November 2021 änderte sich ihr Leben völlig. Die 30-Jährige arbeitete auf ihrem Feld, als sie von einem Angriff auf ihr Dorf Bugamande hörte. Aus Sorge um ihre fünf Kinder rannte sie nach Hause so schnell sie konnte. "Mein Haus war bereits niedergebrannt, es stieg nur noch Rauch auf", erzählt sie. Mit einem Stock durchsuchte sie die verkohlten Überreste. "Ich nahm einen Stock und suchte in der Asche und dann sah ich darin den Schädel eines meiner Kinder."

Zwei ihrer Kinder - vier und fünf Jahre alt - waren in dem Haus verbrannt. Die Angreifer hatten die Tür mit einem Seil zugebunden. Kibibi Kaloba nahm ihre anderen drei Kinder und floh. 

Für Häuptling Mbuwa Kalimba Bachirembera ist klar: die Parkverwaltung will das Volk der Batwa aus dem Park vertreiben - obwohl es ihr angestammtes Land einschließt, wie er erläutert. "Sie wurden von der ICCN (kongolesische Naturschutzbehörde, Anm. d. Redaktion) geschickt. Seit 2019 kamen sie jedes Jahr, um uns anzugreifen. Wenn sie Menschen töteten, schnitten sie ihnen die Arme ab, zeigten sie den anderen und sagten ihnen, sie sollten die Felder verlassen, sonst würden sie alle ausgerottet."

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