
Kinder scheiden weniger Aerosolpartikel aus als Erwachsene
Die Welt
Laut einer Untersuchung der Charité und der TU Berlin scheiden Grundschulkinder beim Atmen, Sprechen und Singen in Innenräumen deutlich weniger Aerosolpartikel in die Luft ab als Erwachsene. Damit wollen die Forscher eine Diskussion über das Risikomanagement bei Kindern in der Pandemie anregen.
Grundschulkinder geben einer kleinen Studie zufolge beim Atmen, Sprechen und Singen in Innenräumen deutlich weniger kleine Schwebeteilchen in die Luft ab als Erwachsene. In der Corona-Pandemie würden Gefährdungsbeurteilungen bisher allerdings auf den Werten von Erwachsenen beruhen, heißt es in einer gemeinsamen Untersuchung der Berliner Charité und der Technischen Universität Berlin.
Die Forscher verstehen ihre Studie als Anregung für eine Diskussion über das Risikomanagement bei Kindern in der Pandemie, zum Beispiel beim Präsenzunterricht in der Schule und beim Chorsingen. Denn die Masse von ausgeschiedenen kleinen Schwebeteilchen in die Luft (Aerosolpartikelemission) kann neben Tröpfcheninfektionen das Ansteckungsrisiko mit dem Sars-CoV-2-Virus beeinflussen.

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