
Kantorin verliert Job nach WELT-Artikel über jüdische Konvertiten
Die Welt
Die Leitung der jüdischen Gemeinde Oranienburger Straße hat die „Freistellung“ der Kantorin Avitall Gerstetter bekannt gegeben – nachdem diese bei WELT das wachsende Missverhältnis zwischen Juden und zum Judentum konvertierten Menschen kritisiert hatte.
Avitall Gerstetter, Kantorin der Berliner Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin, ist von ihrem Amt „freigestellt“ worden. Das erklärte die Synagogenleitung am Dienstag auf Facebook. Offiziell ist der Hintergrund der „Freistellung“ nicht bekannt; die Pressestelle der jüdischen Gemeinde in der Oranienburger Straße war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Ein weiterer Facebook-Eintrag, veröffentlicht nur Minuten vor dem Freistellungs-Post, legt jedoch einen Beweggrund für die Entbindung Gerstetters von ihren Aufgaben nahe. Darin hieß es: „Aus gegebenem Anlass möchten wir betonen, dass bei uns als Synagogengemeinde alle Beter:innen willkommen sind, egal ob jüdisch geboren oder konvertiert.“

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