
Jetzt zahlt der 1. FC Union den Preis für seinen großen Erfolg
Die Welt
Der 1. FC Union hat einen rasanten Aufschwung hinter sich, der den Klub in den Europapokal führte. Das ist der reichen Konkurrenz nicht entgangen. Nun setzt eine unschöne Entwicklung für die Berliner ein. Jammern wollen sie aber nicht.
Es kommt nicht oft vor, dass sich ein Spieler persönlich bei ihm meldet. Doch wenn dem so ist, weiß Oliver Ruhnert, dass der Anlass dafür ein wichtiger sein muss. So war es dann auch, als Max Kruse kurz vor dem Ende der Transferperiode bei ihm anrief. Der Stürmer ließ wissen, dass er den 1. FC Union, bei dem Ruhnert Manager ist, sofort verlassen möchte – und dass sein neuer Klub umgehend Kontakt zu ihm aufnehmen werde. Das tat dann wenig später der VfL Wolfsburg.
Knapp vier Wochen ist es nun her, dass Kruse, der dem Klub eine Ablöse von fünf Millionen Euro beschert haben soll, gewechselt ist. Doch erst am Samstag, also vor wenigen Tagen, gelang es dem Bundesligisten, sich aus der Schockstarre zu befreien, in die ihn der überraschende Abgang versetzt hatte. Nach drei Niederlagen und drei Spielen ohne Torerfolg gab es ein 3:1 gegen Mainz 05.
