
Jetzt knöpft sich die Ampel-Regierung das Namensrecht vor
Die Welt
Justizminister Buschmann (FDP) will ermöglichen, dass Eheleute beide einen Doppelnamen tragen können. Auch für Scheidungskinder gibt es Neuerungen. Doch die Grünen möchten noch weiter gehen – und schlagen eine „charmante“ Option vor.
Es scheint, als wolle die Ampel-Koalition nach all dem Streit mal wieder einen Erfolg verbuchen. So hat Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) am Sonntag seine Pläne für eine Reform des Namensrechts vorgelegt. Ein weitgehend unumstrittenes Thema, das offenbar beweisen soll, dass die selbst ernannte Fortschrittskoalition noch gut funktioniert.
„Gerade bei der Frage der Doppelnamen ist das geltende Recht viel zu restriktiv“, erklärte Buschmann. Es sei höchste Zeit, Eheleuten zu ermöglichen, ihre Verbundenheit durch einen gemeinsamen Doppelnamen zum Ausdruck zu bringen. Auch Scheidungskindern soll es ermöglicht werden, ihren Familiennamen zu ändern. „Die Vielfalt des familiären Zusammenlebens ist in den letzten Jahrzehnten größer geworden“, so Buschmann.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











