
"Jamel rockt den Förster": Keine Ermittlung nach Anzeige
n-tv
Das Festival "Jamel rockt den Förster" lockt Tausende Gäste und prominente Musiker in das Dorf bei Wismar. Ein Streit um Umweltfragen könnte es gefährden. Strafrechtlich sind die Vorwürfe vom Tisch.
Jamel/Schwerin (dpa/mv) - Nach einer Anzeige wegen vermeintlicher Umweltvergehen sieht die Schweriner Staatsanwaltschaft von Ermittlungen gegen die Organisatoren des bundesweit bekannten Festivals "Jamel rockt den Förster" bei Wismar ab. "Das Verfahren ist eingestellt", sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht.
Birgit und Horst Lohmeyer, die das deutlich gegen Rechtsextremismus auftretende Festival seit Jahren organisieren, war laut Staatsanwaltschaft unerlaubter Umgang mit Abfällen vorgeworfen worden.
Das Festival in dem kleinen Ort findet seit 2007 statt - unter anderem, um auf die starke Neonazi-Szene dort aufmerksam zu machen. Die Lohmeyers sind in der Vergangenheit wiederholt angefeindet worden.
