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Jüdischer Notar verriet Anne Frank an die Nazis

Jüdischer Notar verriet Anne Frank an die Nazis

DW
Monday, January 17, 2022 02:19:35 PM UTC

Experten glauben zu wissen, wer das Versteck in Amsterdam von Anne Frank und ihrer Familie an die Gestapo verraten hat. Hinweise dazu fanden sie in einem Brief.

Fünf Jahre hat das 30-köpfige Expertenteam ermittelt. Nun glaubt es herausgefunden zu haben, wer Anne Frank und ihre Familie im August 1944 an die Gestapo auslieferte. Die Ergebnisse des Untersuchungsteams waren am Montag (17.1.) in niederländischen Medien zu lesen. Der jüdisch-niederländische Notar Arnold van den Bergh soll den deutschen Besatzern eine Liste mit Verstecken von Juden in Amsterdam übergeben haben, um das Leben seiner eigenen Familie zu retten. Darunter war auch die Adresse des Hinterhauses in der Prinsengracht in Amsterdam, in dem sich Anne Frank aufhielt. 

Hauptbeweis sei die Kopie eines anonymen Briefes, den Annes Vater Otto Frank 1946 erhielt. Darin wurde der Name des Notars bereits genannt. Diese Spur sei zwar bekannt gewesen, so das Ermittlerteam, man sei ihr aber bisher noch nicht konsequent nachgegangen. Der Notar Arnold van den Bergh war Mitglied des Jüdischen Rates, hatte daher viele Kontakte und war zunächst vor einer Deportation geschützt. Doch 1944 fiel dieser Schutz weg. Deshalb soll er in seiner Verzweiflung die Verstecke mehrerer jüdischer Familien verraten haben - in der Hoffnung seine Frau, seine drei Töchter und sich selbst retten zu können. 

77 Jahre nach Kriegsende gebe es zwar keine absolute Gewissheit, so der ehemalige Ermittler des amerikanischen FBI, Vince Pankoke, der maßgeblich an der Untersuchung beteiligt war. "Unsere Theorie hat aber eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 85 Prozent", sagte er dem Deutschlandfunk in einem Interview. Ziel der Ermittlungen sei nicht gewesen, Anklage gegen jemanden zu erheben, sondern das historische Rätsel zu lösen, wer die Familie Frank an die Gestapo ausgeliefert habe. Nach dem Verrat im August 1944 deportierten die Nazis die Familie ins Konzentrationslager Ausschwitz. Dort wurde Anne Frank noch im selben Jahr ermordet. Einzig ihr Vater, Otto Frank, überlebte.

Es war seine Sekretärin Miep Gies, die das Tagebuch von Anne Frank aufbewahrte und es Otto Frank nach Kriegsende übergab. Er widmete sich bis zu seinem Tod dem Vermächtnis seiner Tochter Anne und veröffentlichte 1946 die erste Ausgabe des Tagebuchs in Holländisch unter dem Titel "Het Achterhuis". Eine erste deutsche Übersetzung folgte 1950. Schon 1960 hatte das Buch eine Weltauflage von mehr als 3,5 Millionen Exemplaren erreicht. Es ist noch heute eines der meistgelesenen Bücher der Welt. 

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