
Italiens Gefängnisse haben alarmierende Suizidraten
n-tv
Italiens Gefängnisse sind eine Katastrophe. Staatspräsident Mattarella spricht bereits von einer Notlage. Die entwürdigenden Haftbedingungen und die restlos überfüllten Zellen treiben viele Inhaftierte zum Äußersten.
Die Gefängnisse in Italien sind überfüllt, unmenschlich und tödlich, die Suizidrate unter Inhaftierten fünfmal höher als bei freien Bürgern. 2024 nahmen sich zwischen 83 und 91 Häftlinge das Leben - die genaue Zahl ist noch unklar, weil die Ermittlungen in einigen Fällen andauern.
Diese dramatischen Zahlen nennt der Verband "Antigone", der seit seiner Gründung im Jahr 1991 regelmäßig in die Strafanstalten geht und dort die Zustände prüft, um dann einen jährlichen Bericht zu verfassen.
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