
Israel hält weitere Schiffsflotte vor Gaza auf
n-tv
Die Lage in Gaza bleibt katastrophal. Propalästinensische Aktivisten wollen darauf aufmerksam machen und per Schiff Hilfsgüter liefern. Bereits die zweite Flotte wird nun durch israelisches Militär gestoppt. Die Aktivisten erheben schwere Vorwürfe.
Propalästinensische Aktivisten einer weiteren Schiffsflotte mit Hilfsgütern sind nach eigenen Angaben vor der Küste des Gazastreifens vom israelischen Militär gestoppt worden. Die von den Organisationen Freedom Flotilla Coalition und Thousand Madleens to Gaza übers Mittelmeer geschickte Gruppe aus neun Schiffen habe knapp 150 Helfer aus rund 30 Ländern an Bord, teilten die Aktivisten auf Instagram mit. Die Boote seien am frühen Morgen etwa 220 Kilometer vor der Küste des Gazastreifens von israelischen Marine-Einheiten "attackiert und abgefangen worden", hieß es in einem Post auf X.
Das israelische Außenministerium veröffentlichte kurz danach eine Mitteilung, laut der es "einen weiteren fruchtlosen Versuch gab, die Seeblockade zu durchbrechen und sich in Kriegsgebiet zu begeben". Die Schiffe würden nun in einen israelischen Hafen gebracht. Alle Besatzungsmitglieder seien "in Sicherheit und bei guter Gesundheit" und würden aller Voraussicht nach umgehend abgeschoben.
