Israel bombardiert militärisches Forschungszentrum in Teheran – Raketeneinschlag in Beerscheba
Die Welt
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben eine Forschungseinrichtung des iranischen „Atomwaffenprojekts“ attackiert. Eine iranische Rakete schlägt erneut in der Stadt Beerscheba. Mindestens fünf Menschen werden verletzt. Mehr im Liveticker.
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben eine Forschungseinrichtung des iranischen „Atomwaffenprojekts“ attackiert. Eine iranische Rakete schlägt erneut in der Stadt Beerscheba. Mindestens fünf Menschen werden verletzt. Mehr im Liveticker. Während der Krieg zwischen Israel und Iran in die zweite Woche geht, wollen sich drei europäische Außenminister heute bei einem Treffen mit ihrem iranischen Kollegen in Genf um Deeskalation bemühen. US-Präsident Donald Trump hatte seine Sprecherin Karoline Leavitt erklären lassen, er wolle innerhalb der nächsten zwei Wochen darüber entscheiden, ob die USA als wichtigster Verbündeter Israels in den Krieg gegen den Iran eingreifen werden. Die wechselseitigen Angriffe gehen unvermindert weiter. Israel greift seit vergangenen Freitag unter anderem Atomanlagen im Iran an, mehrere Militärführer und Atomwissenschaftler wurden getötet. Begründet wurde der „Präventivschlag“ mit dem weit fortgeschrittenen iranischen Atomprogramm. Nach Einschätzung von Kanzleramtschef Thorsten Frei ist ein Eingreifen der USA in den Konflikt zwischen Israel und dem Iran weiter offen. Zwar sehe man verschiedene Anzeichen dafür, die sich zu verdichten schienen, sagte Frei in der ARD. Dennoch sei es aber Spekulation, wie sich die USA verhalten werden. Kanzleramtschef Frei betont vor den anstehenden Iran-Gesprächen unter anderem von Außenminister Johann Wadephul in Genf die Bedeutung der Diplomatie in dem Konflikt. „Es ist ungeheuer wichtig, dass man versucht, jeden Gesprächsfaden, den es gibt, tatsächlich aufzunehmen und weiterzuentwickeln.“ Mit Blick auf die Erfolgschancen zeigt sich Wadephul zurückhaltend: Fakt sei, dass der Iran in den vergangenen zehn Jahren parallel zu laufenden Gesprächen auch immer weiter an der Entwicklung einer Atomwaffe gearbeitet habe.













