
Irans Hauptstadt droht Verlegung wegen Wassermangel
n-tv
Der Iran leidet unter einer massiven Dürre: Viele Stauseen sind fast ausgetrocknet, in mehr als 20 Provinzen ist das Wasser knapp. Auch in der Hauptstadt Teheran - weshalb Präsident Peseschkian nun eine radikale Lösung ins Spiel bringt.
Angesichts der Wasserknappheit in der iranischen Hauptstadt Teheran schließt Präsident Massud Peseschkian eine Verlegung der 15-Millionen-Metropole nicht aus. "Die Lage ist ernst und Teheran hat wirklich kein Wasser mehr", sagte Peseschkian laut dem Nachrichtenportal Asr-Iran. Die Verlegung der Hauptstadt wäre dann als Notlösung nicht auszuschließen.
Die Wasserkrise hat in vielen Landesteilen starke Auswirkungen und ist beherrschendes Thema für viele Iranerinnen und Iraner. In mehr als 20 von 31 Provinzen spitzt sich die Lage zu.
