
Iran weist laut eigener Aussage zwei deutsche Diplomaten aus
Die Welt
Im Streit um das Todesurteil für einen Deutsch-Iraner hat das Außenministerium in Teheran zwei deutsche Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt. Deutschland mische sich „verantwortungslos in innere und rechtliche Angelegenheiten“ ein.
Der Iran hat zwei deutsche Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und damit ausgewiesen. Zur Begründung gab der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Nasser Kanaani, am Mittwoch an, Deutschland mische sich „verantwortungslos in die inneren und rechtlichen Angelegenheiten Irans“ ein. Der deutsche Botschafter sei einbestellt und über die Entscheidung in Kenntnis gesetzt worden.
Das Auswärtige Amt in Berlin hatte vergangene Woche zwei Mitarbeiter der iranischen Botschaft ausgewiesen und den Geschäftsträger einbestellt. Außenministerin Annalena Baerbock reagierte damit auf das von einem iranischen Gericht verhängte Todesurteil gegen den Deutsch-Iraner Jamshid Sharmahd.

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