
Inter Mailand kämpft nach Demütigung um Coach Inzaghi
n-tv
Nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain lässt Simone Inzaghi seine Zukunft als Trainer von Inter Mailand offen. Der Klub will ihn halten, hat aber riesige Konkurrenz. Inzaghi soll ein Mega-Angebot aus Saudi-Arabien vorliegen.
Der italienische Fußball-Spitzenklub Inter Mailand will trotz der höchsten Niederlage einer Mannschaft in einem Champions-League-Endspiel an Trainer Simone Inzaghi festhalten. "Es war ein schlechter Abend, an dem uns der Gegner in allen Belangen überlegen war, aber das darf unsere Saison nicht zunichtemachen", sagte Präsident Giuseppe Marotta nach dem 0:5 (0:2) gegen Paris Saint-Germain bei Sky. Er kündigte für die kommende Woche ein Treffen mit Inzaghi an. "Er hat noch ein Jahr Vertrag, wir werden sprechen, aber das erfolgt unabhängig von diesem Finale, es ändert für uns nichts", betonte er.
Inzaghi selbst hatte seine Zukunft nach der schweren Niederlage abermals offengelassen. "Ich finde es sinnlos, heute über die Zukunft von Inzaghi zu sprechen", betonte der Inter-Coach und fügte an: "Jetzt müssen wir uns in aller Ruhe Gedanken machen." Dann gelte es abzuklären, "ob dies meine letzte Partie mit Inter ist oder nicht. Der Verein hat uns immer nahe gestanden", sagte Inzaghi, der mit Inter schon das Endspiel 2023 verloren hatte (0:1 gegen Manchester City).
