
Innenministerium warnt vor Unterwanderung der Klimabewegung
Die Welt
Linksextremisten versuchen laut Bundesinnenministerium, die Klimabewegung zu vereinnahmen. Auch der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes warnt vor einer Unterwanderung. Es gebe „bereits erste Versuche in diese Richtung“.
Das Bundesinnenministerium warnt vor einer Vereinnahmung der Klimaschutzbewegung durch Linksextremisten. „Akteure aus der linksextremistischen Szene versuchen Einfluss auf Klimaschutzgruppen zu nehmen, sie für ihre Ziele empfänglich zu machen, gesellschaftlichen Protest zu radikalisieren und den Staat und seine Institutionen zu delegitimieren“, sagte eine Ministeriumssprecherin dem „Handelsblatt“.
Auch der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, warnt: „Es besteht die Gefahr, dass die bisher nicht extremistischen Umwelt- und Klima-Bewegungen ‚Fridays for Future‘ oder ‚Letzte Generation‘ durch Linksextremisten unterwandert werden.“ Dahinter stehe die Absicht, maßgeblichen Einfluss auf die Bewegungen auszuüben. „Es gibt bereits erste Versuche in diese Richtung.“

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











