
In seiner Zelle geht er 7000 Schritte täglich
Die Welt
Vor drei Jahren nahm Peking zwei Kanadier fest und warf ihnen Spionage vor. Als Teil von Chinas politischer Kriegsführung sitzen sie bis heute fest. WELT hat in Ottawa die Ehefrau eines Gefangenen begleitet. Über ein Drama, das auch Bürger anderer Staaten treffen kann.
Ein paar Wochen würde es dauern, ihren Mann aus der Zelle in China herauszuholen. Das dachte Vina Nadjibulla im Dezember 2018, als sie von der Festnahme in Peking erfuhr. Sie habe geglaubt, dass es etwas mit seinem Arbeitgeber zu tun haben könne, erinnert sich die Kanadierin. Damit, dass die chinesischen Behörden dessen ordentliche Registrierung anzweifelten.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












