
"Ich habe versucht, mich vor meiner Mama totzutrinken"
n-tv
Franziska Hohmann sagt über ihr Buch "Gut, dass du nicht mehr da bist": "Es ist okay, erleichtert zu sein, wenn man einen geliebten Menschen verliert, und es erfordert Mut, darüber zu sprechen." Sie spricht mit ntv.de über Schuld und Trotz; Liebe und Suizidgedanken, Alkoholmissbrauch und das ewige schlechte Gewissen. Das Gefühl, sich nicht genug gekümmert zu haben, obwohl sie bis - und über - ihre Grenzen gegangen ist. Sie erzählt, wie sie sich aus ihrem emotionalen Gefängnis befreit hat und mit Resilienz und viel Arbeit an sich selbst die wurde, die sie heute ist.
ntv.de: Dein Buch ist sehr ehrlich …
Franziska Hohmann: Ja, es ist mein ganzes Leben. Deswegen kann ich das gut erzählen, weil es die Wahrheit ist. Es ist mir wahnsinnig wichtig, darüber zu sprechen, weil zu wenig darüber gesprochen wird, was mit Kindern passiert, die parentifiziert sind.
Also mit Kindern, die zum Beispiel mit psychisch kranken Eltern aufwachsen.
