
Hype um Wärmepumpen – Start-up Tado feilt an entscheidendem Detail
Die Welt
Mit smarten Thermostaten von Tado sollen Nutzer massiv CO₂ einsparen und ihre Heizkosten senken. Corona hat der Firma einen Boom beschert. Nun will das Unternehmen neue Wege gehen – und bei der Elektrifizierung des Wärmemarktes mitmischen.
„Ich kann mich noch an die Wahl erinnern, ich war beeindruckt“, sagt Christian Deilmann. Die Rede ist allerdings nicht von der Bundestagswahl, sondern dem Europaparlament im Mai 2019. Damals hatten unter den jungen Wählern besonders viele grün gewählt und die EU investiert seither verstärkt in nachhaltige Technologien.
Davon profitiert auch Deilmann und seine Smart-Home-Firma Tado. Denn damit die EU ihr Ziel erreicht, bis 2050 klimaneutral zu werden, subventioniert sie etwa erneuerbare und effizientere Heizungssysteme, da Heizen für große Teile der Treibhausgase verantwortlich ist. Tado verkauft seit zehn Jahren Produkte in diesem Bereich.
