
Hungernde Klima-Aktivisten verschärfen ihr Ultimatum an Scholz mit einem Durststreik
Die Welt
Die Hungerstreikenden im Berliner Tiergarten stellen eine weitere Forderung: SPD-Politiker Olaf Scholz soll sofort den „Klimanotstand“ ausrufen, sollte er Kanzler werden. Der Vater eines Aktivisten verteidigt derweil die Aktion.
Nun trinken sie auch nichts mehr: Die noch verbliebene zweiköpfige Klima-Hungerstreik-Gruppe im Berliner Regierungsviertel befindet sich seit Samstag auch im Durststreik.
Sie würden solange keine Flüssigkeit zu sich nehmen, bis SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz zusichert, dass er als nächster Bundeskanzler umgehend den Klimanotstand ausruft, sagten der 21-jährige Greifswalder Henning Jeschke und die 24-jährige Lea Bonasera am Sonnabend in Berlin.

Wie viel Provokation hält die Demokratie aus? Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College in London, verteidigt im WELT-Interview auch radikale und unbequeme Meinungen – und erklärt, warum staatliche Verbote der falsche Weg sind, selbst wenn autoritäre Narrative gezielt gestreut werden.












