
Hotelmitarbeiter Markus W. bricht sein Schweigen – „Ist es denn nie vorbei?”
RTL
Markus W. (37) ist der Mann, dem Gil Ofarim 2021 antisemitische Diskriminierung vorwarf. Wie sich später herausstellte, waren die Vorwürfe erfunden. Vier Jahre sind seitdem vergangen, all das jedoch nicht vergessen, wie der ehemalige Hotelmitarbeiter jetzt erstmals erzählt.
Es ist das erste Interview, das er jemals zu dem Fall gibt. Markus W. (37) ist der Mann, dem Gil Ofarim 2021 antisemitische Diskriminierung vorwarf. Wie sich später herausstellte, waren die Vorwürfe erfunden. Vier Jahre sind seitdem vergangen, all das ist jedoch nicht vergessen, wie der ehemalige Hotelmitarbeiter jetzt erstmals erzählt. Im Interview mit der Zeit spricht Markus W. zum allerersten Mal darüber, wie es ihm damals ergangen ist: „Ich habe immer darauf vertraut, dass in unserem Rechtsstaat die Wahrheit herauskommt. Und so war es ja auch. Gil Ofarim hat mir etwas unterstellt, was ich nie getan habe.” Gil Ofarim behauptete 2021, wegen seiner Davidstern-Kette nicht im Leipziger Westin-Hotel einchecken zu dürfen. Später gab er vor Gericht zu, gelogen zu haben. Der Vorwurf der Verleumdung stand somit im Raum. Als Teil eines ausgehandelten Deals, zu dem unter anderem eine Entschuldigung gegenüber des Hotelmitarbeiters gehörte, stellte das Gericht das Verfahren ein. Lese-Tipp: Gil Ofarims Aussagen zum Davidstern-Skandal im Faktencheck „Ich habe mich darauf eingelassen, auch weil ich die Sache endlich abschließen wollte”, sagt Markus W. nun über den Deal. „Nun aber machte Herr Ofarim zweifelhafte Andeutungen. Das wirkt für mich sehr befremdlich, es ärgert mich massiv und ich frage mich auch: Ist es denn nie vorbei?”, erklärt Markus W. der Zeit. An den besagten Abend im Westin-Hotel erinnert sich der 37-Jährige wie folgt zurück. Es hätte Probleme bei der Codierung der Zimmerkarten gegeben, woraufhin Gil Ofarim etwa 20 Minuten mit anderen Gästen in der Lobby hätte warten müssen: „Als er an der Reihe war und seine Karte bekommen sollte, da sprach er mich an. Er war sehr aufgebracht, zeigte mit dem Finger auf mich und pöbelte: Was das für ein Scheißladen sei. Dann drohte er: Wenn er in seinem Zimmer sei, werde er die Zustände hier öffentlich machen, das werde viral gehen. Ofarim klatschte dabei in die Hände und sagte: Bäm, bäm, bäm.” Da habe er ihm den Meldeschein weggezogen und gesagt, „dass er unter diesen Umständen nicht unser Gast sein kann”. Am nächsten Morgen habe er auf dem Weg zur Arbeit von Gil Ofarims Instagram-Video mit den Vorwürfen erfahren. Und dann ging’s los. „Meine Social-Media-Konten liefen über, ich wurde bombardiert in einem Ausmaß, das man sich nicht vorstellen kann. Über meine dienstliche E-Mail-Adresse lief eine Morddrohung ein”, erinnert er sich. Er erstattete bei der Polizei Anzeige wegen Verleumdung.

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