
Hilfsorganisationen in Hessen fordern Reformen
n-tv
Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, regionale Unterschiede: Warum Hilfsorganisationen ein zukunftsfähiges Rettungssystem für Hessen fordern.
Wiesbaden (dpa/lhe) - Der Rettungsdienst in Hessen steht nach Einschätzung mehrerer Hilfsorganisationen vor großen Herausforderungen. In einem gemeinsamen Positionspapier dringen der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Malteser und die Johanniter auf eine grundlegende Reform des hessischen Rettungsdienstgesetzes.
"Wir erleben täglich, wie das System an seine Grenzen stößt", hieß es von den Organisationen. Beschäftigte, Patientinnen und Patienten bräuchten ein verlässliches und zukunftsfähiges Rettungssystem.
Der Rettungsdienst in Hessen habe im bundesweiten Vergleich eine hohe Qualität, dennoch stehe das System unter Druck. Gründe seien der demografische Wandel, Fachkräftemangel, regionale Unterschiede und wachsende Anforderungen an die Rettungskräfte.
