
Hertha träumt mal wieder: «Können Geschichte schreiben»
RTL
Mindestens 17 Mal läuft Hertha pro Saison zu Hause auf. Trotzdem ist das Olympiastadion ein Sehnsuchtsort. Das weiß auch der SC Freiburg.
Mindestens 17 Mal läuft Hertha pro Saison zu Hause auf. Trotzdem ist das Olympiastadion ein Sehnsuchtsort. Das weiß auch der SC Freiburg. Das Berliner Olympiastadion ist für Hertha BSC ein Symbol unerfüllter Hoffnungen. Seit 1985 ist die geschichtsträchtige Spielstätte im Westen der Hauptstadt fester Austragungsort des DFB-Pokalfinals - und seitdem rennen die Profis dem Traum vom Endspiel im Wohnzimmer erfolglos hinterher. Wenn der Fußball-Zweitligist an diesem Dienstag (20.45 Uhr/Sky) den SC Freiburg empfängt, winkt der erste Halbfinaleinzug seit zehn Jahren. Für Hertha wäre das vielmehr ein Zwischenschritt als ein Endziel. «Wir wollen ins Finale, wir wollen DFB-Pokalsieger werden. Alles andere wäre jetzt gelogen. Das wäre ein Traum von uns allen. Wir können Geschichte schreiben mit dem Verein», sagte Mittelfeldspieler Paul Seguin beim Pay-TV-Sender Sky und ließ keinen Zweifel an den Berliner Ambitionen. Trainer Stefan Leitl versuchte vor dem Flutlicht-Duell die hohe Erwartungshaltung hingegen zu dämpfen: «Das Umfeld weiß, dass wir der krasse Außenseiter sind», stellte der Hertha-Coach klar. Dass die Herthaner 1977 und 1979 schon zweimal im Endspiel standen, hat für viele Fans der Blau-Weißen nur begrenzte Bedeutung. Schließlich spielte man damals noch in Hannover. Besonders schmerzhaft war das Jahr 1993, als sich ausgerechnet die eigenen Amateure sensationell in die letzte Runde schossen: Die drittklassigen «Hertha-Bubis» scheiterten damals an Bayer Leverkusen.













