
Herrmann: Tod von Messeangreiferin "wohl leider unvermeidlich"
n-tv
In München geht eine 30-Jährige mit einem Messer auf Passanten los. Die Polizei schießt auf sie, später stirbt sie im Krankenhaus. Das sei "wohl leider unvermeidlich" gewesen, sagt Bayerns Innenminister Herrmann. Den beiden Opfern geht es inzwischen besser.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat nach den tödlichen Polizeischüssen auf eine Messerangreiferin in München sein Bedauern ausgedrückt. "Ich bin der Münchner Polizei für das rasche Einschreiten und Stoppen der Messerstecherin sehr dankbar. Ihr Tod ist bedauerlich, war aber wohl leider unvermeidlich", sagte der CSU-Politiker.
Am Vortag war eine 30 Jahre alte Frau unweit der Münchner Theresienwiese mit einem Messer zuerst auf einen 56-jährigen Passanten und dann auf eine 25-Jährige losgegangen. Die Polizei rückte mit mehreren Streifen an. Als die Beamten die Frau festnehmen wollten, hantierte die Frau weiter mit dem Messer. Daraufhin sei geschossen worden.
