
Hemingway wäre heute wenig gesellschaftstauglich
n-tv
Ernest Hemingway galt als literarischer Gigant und inszenierte sich als Lebemann. 1954 erhielt er den Nobelpreis für Werke, die heute aus der Mode gekommen sind. Das Leben des vor 125 Jahren geborenen Amerikaners endete tragisch.
Würde Ernest Hemingway noch leben, eine moderne Gesellschaft hätte sich wohl an ihm abzuarbeiten: Der Amerikaner verkörperte das Männlichkeitsbild eines echten Draufgängers und Frauenhelden. Der Schriftsteller war Großwildjäger, Kriegsteilnehmer, Reporter und Hochseeangler - und jemand, der weder Bars noch Frauen widerstehen konnte.
Am 21. Juli wäre der Nobelpreisträger 125 Jahre alt geworden. Vor über 60 Jahren brachte der Nobelpreisträger sich um, denn sein Dasein als Lebemann begleiteten Depressionen und Selbstzweifel. Der Suizid ist kein Einzelfall in Hemingways Familie.
