Primary Country (Mandatory)

Other Country (Optional)

Set News Language for United States

Primary Language (Mandatory)
Other Language[s] (Optional)
No other language available

Set News Language for World

Primary Language (Mandatory)
Other Language(s) (Optional)

Set News Source for United States

Primary Source (Mandatory)
Other Source[s] (Optional)

Set News Source for World

Primary Source (Mandatory)
Other Source(s) (Optional)
  • Countries
    • India
    • United States
    • Qatar
    • Germany
    • China
    • Canada
    • World
  • Categories
    • National
    • International
    • Business
    • Entertainment
    • Sports
    • Special
    • All Categories
  • Available Languages for United States
    • English
  • All Languages
    • English
    • Hindi
    • Arabic
    • German
    • Chinese
    • French
  • Sources
    • India
      • AajTak
      • NDTV India
      • The Hindu
      • India Today
      • Zee News
      • NDTV
      • BBC
      • The Wire
      • News18
      • News 24
      • The Quint
      • ABP News
      • Zee News
      • News 24
    • United States
      • CNN
      • Fox News
      • Al Jazeera
      • CBSN
      • NY Post
      • Voice of America
      • The New York Times
      • HuffPost
      • ABC News
      • Newsy
      • USA TODAY
      • NBC News
      • CNBC
    • Qatar
      • Al Jazeera
      • Al Arab
      • The Peninsula
      • Gulf Times
      • Al Sharq
      • Qatar Tribune
      • Al Raya
      • Lusail
    • Germany
      • DW
      • ZDF
      • ProSieben
      • RTL
      • n-tv
      • Die Welt
      • Süddeutsche Zeitung
      • Frankfurter Rundschau
    • China
      • China Daily
      • BBC
      • The New York Times
      • Voice of America
      • Beijing Daily
      • The Epoch Times
      • Ta Kung Pao
      • Xinmin Evening News
    • Canada
      • CBC
      • Radio-Canada
      • CTV
      • TVA Nouvelles
      • Le Journal de Montréal
      • Global News
      • BNN Bloomberg
      • Métro
Habeck in Katar - Gasdiplomatie eines grünen Wirtschaftsministers

Habeck in Katar - Gasdiplomatie eines grünen Wirtschaftsministers

DW
Sunday, March 20, 2022 12:03:23 PM UTC

Angetreten ist Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck für den Klimaschutz. Jetzt hat er in Katar eine Energiepartnerschaft geschlossen – auf der Suche nach Ersatz für russisches Gas. Von Jens Thurau, zurzeit Doha.

Robert Habeck versucht in einer kurzen Pause der vielen Gespräche zu umschreiben, was er eigentlich genau hier gerade tut, in der katarischen Hauptstadt Doha: "Handeln müssen die Unternehmen. Aber ich setzte Impulse - nicht nur als Türöffner, sondern ich versuche dem Ganzen schon auch eine Richtung zu geben." Da klingt Deutschlands Grüner Vizekanzler fast schon wie ein langjähriger Wirtschaftsexperte.

Er hat in Doha mit dem Emir Katars gesprochen, mit Tamin bin Hamad Al Thani; außerdem mit den Ministern für Wirtschaft und für Handel sowie dem Außenminister. Natürlich ging es dabei auch um erneuerbare Energien, um Energieeffizienz, um Habecks Lieblingsthemen also. Aber im Wesentlichen ging es um Gas, um viel Gas, um das Gas, das Deutschland gerade so dringend braucht - nach der russischen Invasion in der Ukraine. In Katar haben der Emir und Habeck jetzt eine langfristige Energiepartnerschaft vereinbart.

Katar verfügt nach Russland und dem Iran über die größten Reserven an Erdgas weltweit. Und es verfügt über die Infrastruktur, um es für dem Transport zu verflüssigen. 2019 exportierte das Emirat Flüssiggas (LNG) in einem Volumen von fast 107 Milliarden Kubikmetern. Diese Menge würde reichen, um den deutschen Gasbedarf komplett zu decken. Rund 30 Prozent seines Flüssiggases liefert Katar in die EU. Aber in Deutschland kommt davon fast nichts an: Noch fehlen die LNG-Terminals. Denn Deutschland hat bislang vor allem auf das leitungsgebundene billige Gas aus Russland gesetzt.

Deutschland müsste Flüssiggas über Terminals in Nachbarländern einführen. Angesichts des Schocks durch den russischen Krieg gegen die Ukraine sollen jetzt aber auch in Deutschland schnell zwei solcher Flüssiggasterminals gebaut werden, wahrscheinlich in Wilhelmshafen und in Brunsbüttel. Habeck rechnet während der Reise vor, dass die Terminals in fünf Jahren einsatzbereit sein könnten: "Auch wenn solche Projekte in Deutschland ja gern auch dreimal so lange brauchen, bis sie fertig werden. Aber vielleicht machen wir das ja mal anders." Ein grüner Minister, eigentlich dem Abschied von fossilen Energieträgern verpflichtet, macht Druck für den schnellen Bau von Flüssiggas-Terminals.

Beim Besuch Habecks in Katar und anschließend in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) geht es jetzt in erster Linie um den Aufbau von Vertrauen. Vor allem die Katarer haben sich zuletzt von Deutschland nicht besonders beachtet gefühlt. Zweimal etwa hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Besuche in dem Emirat abgesagt, zuerst wegen der Pandemie, zuletzt wegen des Ukraine-Krieges. 

Read full story on DW
Share this story on:-
More Related News
Macht Netflix uns dümmer?

Netflix entwickelt zunehmend Filme und Serien für Zuschauer, die sich vom Smartphone ablenken lassen. Was bedeutet das für Storytelling, Bildsprache und die Zukunft des Kinos, fragt sich DW-Autor Scott Roxborough.

Instrument des Jahres 2026: Akkordeon mit neuem Image

Das Akkordeon wird weltweit beliebter. Deutschland feiert den Allrounder als Instrument des Jahres 2026. Man findet es inzwischen in allen Genres - von Tango bis Heavy Metal.

© 2008 - 2026 Webjosh  |  News Archive  |  Privacy Policy  |  Contact Us