
Häuser im Nordosten: Teure Küste, preiswertes Hinterland
n-tv
Wer in ländlichen Gebieten Mecklenburg-Vorpommerns eine Immobilie sucht, hat eine große Auswahl zu oft niedrigen Preisen. Bei Lagen an der Ostseeküste und in den Städten sieht es anders aus.
Rostock (dpa/mv) - Der Immobilienmarkt in Mecklenburg-Vorpommern steht weiter unter Druck. Das erklärt Peter Wagner, Geschäftsführer des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) im Norden. Geprägt sei der Markt von starken Gegensätzen zwischen Städten und Tourismusregionen einerseits und ländlichen Regionen andererseits.
Besonders schwierig sei der Verkauf und die Vermarktung von Immobilien, die einen schlechten energetischen Standard aufweisen, so Wagner. Hier seien die Preisabschläge besonders ausgeprägt. Wenn eine solche Immobilie in einer ländlichen Region weitab der nächsten Stadt stehe, werde ein Verkauf umso schwieriger.
Ausnahmen seien dagegen Objekte in hochattraktiven Stadtteillagen oder in einem beliebten Küstenbereich, sagt der IVD-Nord-Geschäftsführer. "Für die Reetdachkate in schönster Lage mit Blick auf die Ostsee finden sich immer Käufer und Käuferinnen." Interessenten für solche Objekte müssten Immobilien meist nicht oder nur teilweise finanzieren. Hier seien die Preise auch wieder gestiegen.
