Gutes aus dem Frühjahr
Süddeutsche Zeitung
Die Jury des Deutschen Buchpreises hat ihre sechs Finalisten benannt. Auffällig: Die aktuelle Saison fehlt beinahe völlig.
Die Jury des Deutschen Buchpreises hat sich mit ihrer Shortlist vom Literaturherbst abgewandt. Bereits auf der Longlist, auf der sie die 20 bemerkenswertesten Titel des Jahres zur Wahl stellte, fehlten einige der in vergangenen Wochen vielbeachteten Bücher - etwa Eva Menasses "Dunkelblum" oder Angelika Klüssendorfs "Vierunddreißigster September". Auch an den sechs Romanen, die jetzt nominiert sind, fällt besonders auf, welche nicht darunter sind. Sasha Marianna Salzmanns epische Erzählung über Mütter, Töchter und Perestroika-Zeit, zum Beispiel, oder die Nibelungen-Version der Büchnerpreisträgerin Felicitas Hoppe.

Die Erziehung prägt Menschen ein Leben lang – kein Wunder, dass sich viele Eltern unsicher sind, ob sie zu streng oder zu großzügig sind. Der Psychologe Jakob Müller und die Psychologin Cécile Loetz erklären, wie man die Bedürfnisse seiner Kinder erfüllt, ohne die eigenen aus dem Blick zu verlieren.












