
Großer Festumzug zum Abschluss des Thüringentags in Gotha
n-tv
Das Wetter hat der Stimmung zum Thüringentag in Gotha keinen Abbruch getan: Zehntausende Gäste tummelten sich zu dem Landesfest unter dem Friedenstein.
Gotha (dpa/th) - Konzerte, Stars, Feuerwerk und Festumzug: Trotz des eher durchwachsenen Wetters mit kühlen Temperaturen und teils Regen hat der Thüringentag in Gotha nach Veranstalterangaben rund eine viertel Million Besucher angelockt. Höhepunkt des dreitägigen Landesfestes war am Sonntag ein großer Festumzug, bei dem sich in 110 Bildern die verschiedenen Regionen des Freistaates, Verbände, Vereine und Unternehmen präsentierten. Der bunte Umzug durch die Residenzstadt wurde von mehr als 3.000 Mitwirkenden gestaltet. Mit von der Partie waren unter anderem zahlreiche Spielmannszüge sowie Musik- und Laufgruppen.
Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) und Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD) werteten die Feierlichkeiten als vollen Erfolg. Der Thüringentag als Visitenkarte des Freistaates habe Maßstäbe gesetzt, betonte Voigt zum Abschluss. Kreuch verwies auf die gute Stimmung und das abwechslungsreiche Programm, das insbesondere auch viele junge Gäste angesprochen habe: "Die Stadt war voller Menschen und es wurde friedlich gefeiert." Das verschärfte Sicherheitskonzept für die Großveranstaltung habe wunderbar funktioniert, so der Oberbürgermeister. Die Polizei sprach von einer ruhigen Lage und nur vereinzelten Störungen.
Die 19. Auflage des Landesfestes mit Musik, Theater, Straßenkunst und Kulinarik stand bei freiem Eintritt unter dem Motto "Feiern unterm Friedenstein". Mehr als 80 Musikgruppen und Künstler waren dabei. Zum Finale standen am Sonntag noch Konzerte mit dem Duo 2raumwohnung und dem Singer-Songwriter Kamrad an. Am Samstagabend musste das Festprogramm wegen Regens und Gewitter kurzzeitig unterbrochen werden.
