
GM und Harley-Davidson kassieren ihre Gewinnprognosen
n-tv
Die Handels- und Zollpolitik des US-Präsidenten bringt bisher vor allem viel Unsicherheit. Mit GM und Harley-Davidson ziehen erste US-Konzerne daher ihre Gewinnprognosen bereits zurück. Bei der Burgerkette McDonald's zeigen sich die Auswirkungen schon im ersten Quartal.
Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump und die Unsicherheiten im Welthandel schlagen sich auch in den Bilanzen von US-Konzernen nieder. Der US-Autobauer General Motors (GM) und der Motorradhersteller Harley-Davidson meldeten negative Auswirkungen der Zollpolitik, die Burgerkette McDonald's bekommt die Verunsicherung von Kunden im Zuge der aktuellen Wirtschaftslage zu spüren.
General Motors rechnet mit Belastungen in Milliardenhöhe durch die US-Zölle und senkte die Gewinnprognose kräftig. Selbst nach den jüngst beschlossenen Erleichterungen für eingeführte Autoteile dürften die Zölle den Konzern noch 4 bis 5 Milliarden US-Dollar kosten, schrieb Chefin Mary Barra in einem Brief an die Aktionäre.
Den Jahresausblick für den um Sonderposten bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern kappte die GM-Chefin auf 10 bis 12,5 Milliarden Dollar (umgerechnet 8,83 Mrd. bis 11,06 Mrd. Euro). Bislang hatte der Autobauer aus Detroit mit bis zu 15,7 Milliarden Dollar operativem Ergebnis kalkuliert.
