
Glücksspielsucht wird oft unterschätzt
n-tv
Millionen Menschen sind laut Experten glücksspielsüchtig oder zocken in riskanter Weise. Hunderttausende Kinder wachsen mit spielsüchtigen Eltern auf. Auch sie leiden oft - still und unbemerkt.
Sie zocken bis zum letzten Cent und reißen oft auch ihre Familien mit in den Abgrund. Fast fünf Millionen Menschen in Deutschland sind nach Schätzungen süchtig nach Glücksspielen oder spielen in riskanter Weise. Auch für ihre Partner kann das drastisch werden, und viele Kinder leiden mit. Fatal auch: Glücksspielsucht bleibt lange unbemerkt.
"Glücksspielstörung ist eine der häufigsten Abhängigkeitserkrankungen in Deutschland - mit gravierenden Folgen für Gesundheit, Beziehungen und die finanzielle Existenz", schildert der Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck. Er geht von rund 1,3 Millionen betroffenen Erwachsenen aus und Hunderttausenden Kindern, die mit einem spielsüchtigen Elternteil aufwachsen.
