
Gericht bietet "Earl of Bristol" Strafnachlass
n-tv
Mönchengladbach: (dpa/lnw) - Dem notorischen Hochstapler und falschen "Earl of Bristol" winkt in Mönchengladbach ein Strafrabatt. Im Gegenzug verlangt das Landgericht aber ein Geständnis von dem 25-jährigen Neusser. Der war gegen ein Urteil des Amtsgerichts in die Berufung gezogen.
Das Amtsgericht hatte wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Fahrens ohne Führerschein sechs Jahre Haft gegen den Mann verhängt. Am Donnerstag gab es ein Rechtsgespräch hinter verschlossenen Türen: Bei einem umfassenden Geständnis werde er nicht mehr als vier Jahre Haft bekommen, so das Gericht anschließend.
"So ersparen sie auch ihrer leidgeprüften damaligen Lebensgefährtin die erneute Aussage vor Gericht." Die junge Frau war ebenfalls auf den angeblichen englischen Adligen hereingefallen.
