
Gegner werfen sich vor Wunderspieler Wirtz auf den Boden
n-tv
Der Tscheche Patrik Schick erzielt beim 5:1 von Bayer Leverkusen gegen den SC Freiburg gleich vier Treffer. Doch nach dem Spiel redet kaum jemand über den Angreifer und alle Welt über den Wunderspieler Florian Wirtz. Seine Gegner sind überglücklich, gegen ihn spielen zu dürfen.
Patrik Schick wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte. Trotz seiner Vier-Tore-Gala beim 5:1 (1:0) gegen den SC Freiburg gab sich Bayer Leverkusens Top-Torjäger ganz bescheiden. "Ohne Florian wären wir nicht so gut", sagte Schick bei Sky über den Fixpunkt im Spiel der Werkself: Florian Wirtz. "Er hat mir perfekte Vorlagen geliefert." Gleich drei Tore (45. Minute +1/67./74.) legte der deutsche Nationalspieler dem Tschechen auf. Nur beim Treffer zum Endstand (77.) war Wirtz nicht beteiligt. "Er ist einfach umwerfend. Es ist ein Traum, mit ihm zusammenzuspielen", schwärmte Schick.
Kapitän Granit Xhaka gab sich erst abgeklärt. Immerhin hat er mit 32 Jahren schon viel gesehen. "Ich bin nicht überrascht, weil ich ihn jeden Tag sehe", sagte der Schweizer und konnte sich dann doch nicht zurückhalten. "In seinem Alter alle drei Tage auf diesem Niveau spielen zu können, verdient ganz großen Respekt. Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben." Auch Sportdirektor Simon Rolfes freute sich. "Man merkt, wie leichtfüßig er Fußball spielt", schwärmte er bei Sky, "mit wie viel Freude und Kreativität. Jeder Zuschauer im Stadion hat genossen, ihn spielen zu sehen."
So weit, so wenig überraschend. Spieler loben einen Spieler ihrer Mannschaft. Doch das Lob, das nach dem für Leverkusen letzten Bundesliga-Spiel des Jahres auf den Schlüsselspieler des amtierenden Meisters einprasselte, beschränkte sich eben nicht auf die Spieler, den Trainer oder die Funktionäre des eigenen Klubs. Die Gegner staunten und schienen glücklich, gegen den 21-Jährigen spielen zu dürfen.
