
Geflügelpest-Ausbruch: 14.500 Tiere müssen sterben
n-tv
Garrel (dpa/lni) - In einem putenhaltenden Betrieb im Landkreis Cloppenburg ist erneut die Geflügelpest nachgewiesen worden. Das Virus mit dem Erreger H5N1 wurde das zuständige Friedrich Loeffler-Institut (FLI) bestätigt, wie der Landkreis am Sonntag mitteilte. Der Bestand mit 14.500 Puten werde am Sonntag tierschutzgerecht getötet. Als Schutzzone werde das Gebiet um den Seuchenbestand in der Gemeinde Garrel mit einem Radius von drei Kilometern festgelegt, hieß es weiter.
Die Geflügelpest ist eine Infektionskrankheit, die vor allem bei Wasservögeln und anderen Vögeln vorkommt. Die Seuche grassiert insbesondere im Winterhalbjahr von Ende Oktober bis in den April hinein und steht somit im engen zeitlichen Zusammenhang mit dem Vogelzug. In den vergangenen Wochen kam es bereits zu mehreren Ausbrüchen in niedersächsischen Betrieben.

Erfurt (dpa/th) - Thüringen spricht nach Angaben von Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee mit 290 Unternehmen über eine Ansiedlung im Freistaat. Darunter seien 120 ausländische Investorenprojekte etwa aus den USA, Kanada oder China, sagte der SPD-Politiker der "Thüringer Allgemeinen" (Mittwoch). In erster Linie setze der Freistaat aber auf die Entwicklung von Unternehmen vor Ort.

Berlin (dpa/bb) - Ein Sechsjähriger ist in Berlin-Wilmersdorf von einem Auto angefahren worden. Er wurde mit Verletzungen am Bein in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Junge am Dienstagnachmittag am Olivaer Platz plötzlich auf die Fahrbahn gelaufen, wo er von dem Wagen eines 59-Jährigen erfasst wurde.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Zahl der Insolvenzen von Unternehmen in Hessen ist im ersten Halbjahr gestiegen. Sie steigerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut acht Prozent auf 641, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Die meisten Insolvenzen gab es mit 151 im Baugewerbe. Die Zahl der beantragten Verbraucherinsolvenzen sank dagegen um knapp Prozent auf 2139.

Waren (dpa/mv) - Diebe haben in der Nacht zu Mittwoch ein Motorboot samt Bootsanhänger und einen Wohnwagen in Waren an der Müritz gestohlen. Der Schaden wird auf etwa 75.000 Euro geschätzt, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte. Der Vorfall ereignete sich auf dem Gelände einer Bootsfirma in einem Gewerbegebiet am östlichen Stadtrand unweit der Bundesstraße 192. Die Täter brachen demnach die Umzäunung auf und stahlen die Fahrzeuge trotz Sicherung. Das Freizeitboot sei etwa sechs Meter lang und habe allein einen Wert von etwa 50 000 Euro.

Hannover (dpa/lni) - Angesichts des sehr sommerlichen Wetters fordert der Landesschülerrat (LRS) in Niedersachsen einen verbesserten Umgang mit Hitze in den Klassenräumen. Gerade bei hohen Temperaturen werde die Konzentration nicht nur massiv eingeschränkt, ein produktiver Unterricht sei schlicht unmöglich, teilte die Schülervertretung am Mittwoch mit. Die Schulgebäude seien für die warmen Tage nicht konzipiert, sagte Matteo Feind aus dem LRS-Vorstand.

Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen gelten nach einer neuen Berechnung des sogenannten schulscharfen Sozialindexes künftig deutlich mehr Schulen als sozial besonders belastet als bisher angegeben. Durch den aktualisierten Index würden ab dem Schuljahr 2024/24 nun 948 Schulen in die höchsten Stufen 6 bis 9 eingeordnet, teilte das Schulministerium am Mittwoch im Schulausschuss des Landtags mit. Das seien fast dreimal so viel wie bisher. Derzeit werden 338 Schulen in die höchsten Stufen eingruppiert. Mit dem Index wird unter anderem die Zuweisung von Lehrerstellen und die Ausstattung der Schulen gesteuert.

Trier (dpa/lrs) - Bei einem Nachbarschaftsstreit um Lärm ist eine 57 Jahre alte Frau in Trier schwer verletzt worden. Sie habe am Dienstagabend ihren Nachbarn aufgesucht, um sich über Lärm zu beschweren und ein Messer dabei gehabt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Nach aktuellem Ermittlungsstand soll der 25 Jahre alte Mann die Frau mit einer Eisenstange angegriffen haben. Sie stürzte eine Treppe hinunter und blieb schwer verletzt liegen. Sie kam in ein Krankenhaus. Der 25-Jährige wurde festgenommen und soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Mittwoch dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen.

Dresden/Leipzig (dpa/sn) - Beim Comeback des Sommers mit Temperaturen bis zu 30 Grad können die Menschen in Sachsen noch in einigen Freibädern Abkühlung suchen. Die Dresdner Bäder haben ihre Freibadsaison wegen des schönen Wetters um eine Woche verlängert. Noch bis zum Sonntag seien die Freibäder in Prohlis und im Georg-Arnold-Bad sowie das Strandbad Wostra geöffnet, teilten die Bäderbetriebe mit.