
Gefahr für Hinterbliebene: Kriminelle zielen auf Trauernde
n-tv
Schockanrufe, falsche Rechnungen, Einbrüche: Warum Trauernde nach einem Todesfall besonders ins Visier von Betrügern geraten – und welche Tipps vor Schaden schützen können.
Frankfurt/Kassel (dpa/lhe) - Vier Tage nach der Beerdigung seiner Frau klingelt das Handy eines 77-Jährigen. "Papa, Papa, es ist etwas Schreckliches passiert", sagt eine weinende Frau. Die angebliche Tochter reicht das Telefon an einen "Polizisten" weiter, der dem Rentner erzählt, die Tochter haben einen schweren Verkehrsunfall verursacht.
Der Witwer ist skeptisch, verlangt die "Tochter" zurück an den Hörer und fragt sie etwas, das - vermeintlich - nur sie wissen kann: "Weißt du, was wir am Donnerstag gemacht haben?" Die Antwort: "Da haben wir doch Mama beerdigt."
Glücklicherweise stellt sich schnell heraus: Es sind offenkundig Betrüger am Werk, die versuchen, die Trauernden auszunehmen. Die Vermutung des Rentners: Die Täter müssen für ihre Masche Informationen genutzt haben, die sie in der Traueranzeige für seine Frau gelesen haben.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












