
Frauen und Männer erreichen erst in 132 Jahren Gleichstellung
Die Welt
Die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen ist größer als je zuvor, zeigt ein Bericht des Weltwirtschaftsforums. Die Pandemie hätte die Aussicht auf Gleichstellung um eine Generation zurückgeworfen. Deshalb werde es noch über ein Jahrhundert dauern, Gleichberechtigung zu erreichen.
Der Graben zwischen den Geschlechtern ist größer als je zuvor – auch wegen der Pandemie. Weltweit habe Corona die Aussicht auf Geschlechtergleichstellung um eine Generation zurückgeworfen, zeigt der Gender Gap Report 2022 von der Stiftung des Weltwirtschaftsforums (WEF). Das liegt unter anderem daran, dass in der Pandemie proportional mehr Frauen ihre Arbeit verloren als Männer. Wenn die Entwicklung so langsam weitergehe wie bisher, dauere es noch 132 Jahre, bis die Lücke zwischen den Geschlechtern geschlossen werde.
Im Arbeitsmarkt sei die Ungleichheit so gravierend gewesen, wie seit Beginn der Erhebungen 2006 nicht mehr. Das liege auch daran, dass die Fürsorge-Arbeit, etwa die Betreuung von Kindern, als Kindergärten und Schulen geschlossen waren, immer noch mehrheitlich Frauenaufgabe sei. Schon vor der Pandemie habe unbezahlte Arbeit bei Männern einen Anteil von 19 Prozent der gesamten Arbeitszeit ausgemacht, bei Frauen aber 55 Prozent.

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