
Französischer Arzt versucht, Röntgenbild von Anschlagsopfer als Kunstwerk zu verkaufen
Die Welt
Ein Chirurg hat in Frankreich versucht, ein Röntgenbild einer Frau zu versteigern, die bei den Anschlägen 2015 auf das Pariser Konzerthaus Bataclan verletzt wurde. Als Motiv gab er „pädagogische Beweggründe“ an – und warb damit, dass die Frau bei den Angriffen ihren Freund verloren habe.
Ein französischer Arzt hat die Röntgenaufnahme eines Opfers des terroristischen Anschlags auf die Pariser Konzerthalle Bataclan im November 2015 im Internet zum Verkauf angeboten. Der Chirurg habe das Bild des durchschossenen Unterarms seiner Patientin auf der auf digitale Kunstwerke spezialisierten Plattform „OpenSea“ versteigern wollen, berichtete das Nachrichtenportal „Mediapart“ am Wochenende. Die junge Frau wurde demnach nicht um Erlaubnis gebeten.
Der Mediziner räumte die Auktion gegenüber „Mediapart“ ein und verwies auf „pädagogische Beweggründe“. Das Angebot zog er daraufhin zurück. Es sei ein „Fehler“ gewesen, die Patientin nicht um Erlaubnis gebeten zu haben. Das Bild, das zur Illustration des Auktionsangebots auf „OpenSea“ angezeigt wurde, war am Sonntag noch abrufbar.

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