
Frankreichs neuer Judenhass
Die Welt
In Frankreich ist von einem neuen Antisemitismus die Rede, manche sprechen gar von „ethnischer Säuberung“. 50.000 Juden haben die Konsequenz gezogen: Sie haben die Vorstädte verlassen, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen. Die Bedrohung ist konkret.
Hakenkreuze auf dem Porträt der verstorbenen Politikerin Simone Veil, der Gedenkbaum für den 2016 ermordeten Ilan Halimi abgesägt, 2012 das Attentat auf eine jüdische Schule in Toulouse, drei Jahre später das Attentat auf den koscheren Supermarkt „Hyper Cacher“, schließlich der brutale Mord an Sarah Halimi 2017, kein Jahr später der an Mireille Knoll.
Die 85 Jahre alte Dame, die an Parkinson erkrankt war und im Rollstuhl saß, wurde am Nachmittag des 23. März 2018 in ihrer kleinen Pariser Sozialbauwohnung mit elf Messerstichen ermordet und anschließend angezündet. Ihre Leiche wurde am frühen Abend desselben Tages halb verkohlt in ihrem Bett gefunden. Wer sich die Reihe der Gewalt gegen französische Juden anschaut, kommt zu einem traurigen Schluss.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












